Dachkonstruktion

Haus frühzeitig überprüfen

Wenn in der Planungsphase oder während der Bauarbeiten Ihres Hauses der Sachverständige zur Prüfung und Überwachung gefehlt hat, empfehlen wir Ihnen, Ihre Immobilie vor Ablauf der Gewährleistungsfristen überprüfen zu lassen.

Probleme können auch nach Jahren noch auftreten. Die gesetzliche Gewährleistungsfrist für private Bauherren beträgt fünf Jahre. Innerhalb dieses Zeitraumes können Sie Baumängel reklamieren.
Lassen Sie diese Frist nicht verstreichen, wenn Sie Mängel befürchten oder bereits festgestellt haben.

Baubegleitung vom Fachmann.

Windenergie-Photovoltaikanlagen

Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)

In Baden-Württemberg ist am 01.01.2010 die zweite Stufe des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) in Kraft getreten. Demnach müssen in bestehenden Wohngebäuden bei Austausch der zentralen Heizanlage 10 % des Wärmebedarfs durch erneuerbare Energien abgedeckt werden. Sollte die Heizanlage kurzfristig wegen eines Defekts ausgetauscht werden, ist die Verpflichtung innerhalb von zwei Jahren nach Austausch zu erfüllen. Neben dem Einsatz von Solarthermie, Geothermie und Biomasse einschließlich Biogas und Bioöl sowie der Nutzung von Umweltwärme und Abwärme mit Hilfe von Wärmepumpen sieht das Gesetz eine Reihe weiterer alternativer Möglichkeiten der sogenannten „ersatzweisen Erfüllung“, z.B. eine verbesserte Dämmung vor.
Weitere Informationen finden Sie auch unter: https://um.baden-wuerttemberg.de/de/energie/neubau-und-gebaeudesanierung/erneuerbare-waerme-gesetz-2015/

Dachterrassen und Balkone können als Wohnfläche gelten

Vermieter dürfen bei älteren Mietverträgen nach freiem Ermessen bis zur Hälfte der Flächen zur Wohnung rechnen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) für Mietverträge entschieden, die vor 2004 geschlossen wurden (Az. VIII ZR 86/08). Eine Anrechnung der Terrassenfläche zu einem geringeren Anteil ist möglich, wenn die Mietparteien dies vereinbart haben oder es vor Ort so üblich ist.
Für Mietverträge, die ab 2004 geschlossen wurden, sieht die Rechtslage anders aus. Für diese Verträge gilt die Wohnflächenverordnung, wonach Vermieter Balkon- und ­Terrassenflächen in der Regel nur zu einem Viertel auf die Miete anrechnen dürfen. Nur wenn es sich zum Beispiel um einen Balkon mit besonders guter Lage handelt, kann mehr als Wohnfläche angerechnet werden, höchstens die Hälfte der Balkonfläche.